Was ist im Museum zu sehen?
Unsere Modellanlage ist ca. 70m² groß und zeigt im Maßstab H0e (1:87) den landschaftlich spektakulärsten Streckenabschnitt der Mariazellerbahn von Laubenbachmühle bis kurz nach Erlaufklause mit allen Bahnhöfen, Tunnels und Brücken¬bauten. Sie wird von 8 Zügen befahren, welche vom Besucher halbautomatisch in Betrieb gesetzt werden können.
Die eingesetzten Fahrzeuge sind von den Firmen Stängl (Lunz), Roco (Salzburg), Tippelt (Wr. Neustadt), Liliput/Bachmann und Eigenbauten.
Eine Dokumentation bestehend aus Schaustücken, Modellen, alten Schriften und vielen Fotografien beschreibt die Geschichte dieser einzigartigen Bahn vom Bau bis in die heutige Zeit.
Die Geschichte
| 1993 |
|
|
Ernst Kainz und seine Familie begannen mit dem Bau der
Anlage im Festsaal des Schlosses Traismauer. |
| Sommer 1996 |
|
|
Übersiedelung nach Kirchberg. Durch ein Hochwasser
wurden einige Anlagenteile so stark beschädigt, dass sie komplett neu
aufgebaut werden mussten. Im Zuge dessen wurde die elektrische Steuerung
umgebaut. |
| Ende 1996 |
|
|
Wiederaufnahme des Betriebes. |
| 2000 |
|
|
Nach dem Tod von Hrn. Kainz pachtete die Marktgemeinde
Kirchberg die Anlage vom Masse-verwalter und betrieb sie in Eigenregie. |
| Dez. 2001 |
|
|
Eine Gruppe von eisenbahninteressierten Damen(!!) und
Herren übernahm die ehrenamtliche Betreuung. |
| Feb. 2002 |
|
|
Die Marktgemeinde Kirchberg kaufte die Anlage und
stellte sie dem zu diesem Zweck gegründeten Verein "ModellBahnMuseum
MariazellerBahn" zur Verfügung, der sie jetzt betreibt und weiter
ausbaut. |
| |
|
|
|
| Beschreibung |
Die Anlage zeigt den interessantesten Streckenabschnitt von
Laubenbachmühle bis kurz nach Erlaufklause. Dieser Abschnitt ist in
Wirklichkeit ca. 30km lang und steigt von 534m in Laubenbachmühle über
den höchsten Punkt der Strecke im Gösingtunnel (891m) bis 815m in
Erlaufklause. |
|
Aus Platzgründen sind die Entfernungen natürlich stark verkürzt
wiedergegeben, der Streckenverlauf entspricht aber weitgehend dem
Vorbild. |
| |
|
| Maßstab |
1:87, H0e (9mm) |
| Größe |
ca. 70 m² |
| Gleise |
etwa 130 lfm Gleismaterial der Firma Roco |
| Weichen |
ca. 30 Stk, zum Großteil mit Unterflurantrieben betätigt |
| Steuerung |
Halbautomatisch durch händische Freigabe mittels Relais |
| Fuhrpark |
E-Loks der Baureihe 1099 von Roco (Salzburg) und Stängl (Lunz)
Dieselloks der Baureihe 2095 von Stängl |
| Bahnhöfe |
6 Bahnhöfe und 2 Haltestellen |
| Tunnels |
16 |
| Brücken |
7 große und 5 kleinere Brücken und Durchlässe |
| Viadukte |
9 |
| Arbeitszeit |
ca. 25.000 Stunden lt. Angabe des Erbauers |
| Sonstiges |
ca. 20.000 Bäume, 389 Modellmasten |
|